Zwölf Winter sind seit dem Tag der großen Trauer vergangen, doch mein Gott ist nicht zurückgekehrt.
Wir opfern die lebendige Wärme unseres Blutes und erheben unsere Gebete. Sie bleiben unbeantwortet.
Die Krankheit hat noch keinen von uns befallen, aber ich spüre sie – im Wasser, in der Erde, im Flüstern des Grases unter meinen Füßen. Eines Tages wird sie uns erreichen.
Unsere Leute in der Bergstadt leben, als wäre nichts geschehen. Sie errichten Tempel für den Herrn des Todes und lauschen der Stille. Sie wollen vergessen.
Deshalb müssen wir uns erinnern.